Bananen-Apfel-Waffeln für Babys – ohne Zucker

Diese weichen Bananen-Apfel-Waffeln für Babys eignen sich wunderbar für die Beikost und das Baby-led Weaning (BLW). Sie kommen ganz ohne zugesetzten Zucker aus: Reife Banane und Apfelmark sorgen von Natur aus für eine angenehme Süße.

Durch Dinkelvollkornmehl und Hirseflocken sind die Waffeln außerdem eine schöne Alternative zu klassischen Waffeln aus hellem Mehl. Sie lassen sich gut vorbereiten, mitnehmen und einfrieren.

Geeignet: ab Beikostreife
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Backzeit: je nach Waffeleisen ca. 3–5 Minuten pro Portion
Menge: ca. 8–10 kleine Waffeln

Zutaten

  • 3 Eier
  • 2 sehr reife Bananen
  • 100 g Apfelmark ohne Zuckerzusatz
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 40 g Hirseflocken
  • 30–40 g Butter, geschmolzen
  • 1 kleine Prise Ceylon-Zimt
  • bei Bedarf ca. 20–50 ml Wasser

Zubereitung

  1. Die Bananen mit einer Gabel sehr fein zerdrücken.
  2. Eier, Apfelmark und die geschmolzene, etwas abgekühlte Butter dazugeben und alles miteinander verrühren.
  3. Dinkelvollkornmehl, Hirseflocken und eine kleine Prise Zimt unterrühren.
  4. Den Teig etwa 5–10 Minuten quellen lassen. Die Hirseflocken nehmen währenddessen Flüssigkeit auf.
  5. Anschließend die Konsistenz prüfen. Der Teig sollte dickflüssig sein und langsam vom Löffel laufen. Falls er zu fest geworden ist, nach und nach etwas Wasser hinzufügen.
  6. Das Waffeleisen vorheizen und die Waffeln goldgelb ausbacken. Für Babys müssen sie nicht besonders knusprig werden – eine weiche Konsistenz lässt sich leichter greifen und essen.

Wie kann ich die Waffeln meinem Baby anbieten?

Für Babys, die noch mit der ganzen Hand greifen, kannst du die Waffeln in breite, längliche Streifen schneiden. So kann dein Baby sie gut selbstständig halten.

Wie immer gilt: Nicht das Alter allein entscheidet darüber, ob dein Baby mit Beikost beginnen kann. Entscheidend ist, dass es die notwendigen Beikostreifezeichen erfüllt.

→ Mehr dazu: Beikoststart: Wann ist mein Baby bereit? – Beikostreifezeichen erkennen

Glutenfreie Variante mit Buchweizen

Die Waffeln lassen sich auch glutenfrei zubereiten. Ersetze dafür die 120 g Dinkelvollkornmehl durch 120 g Buchweizenmehl.

Achte bei einer strikt glutenfreien Ernährung zusätzlich darauf, dass auch die verwendeten Hirseflocken entsprechend als glutenfrei gekennzeichnet sind und keine Kontamination über andere Zutaten oder das Waffeleisen erfolgt.

Buchweizen ist trotz seines Namens kein Weizen und kein Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide. Sein leicht nussiger Geschmack passt sehr gut zu Banane, Apfel und Zimt.

Pinke Rote-Bete-Waffeln

Für kleine Farbentdecker kannst du aus dem gleichen Grundrezept ganz einfach pinke Waffeln machen.

Gib dafür zusätzlich etwa 1–2 TL reines Rote-Bete-Pulver zum Teig. Beginne am besten mit einem Teelöffel und erhöhe die Menge für eine kräftigere Farbe.

Falls der Teig dadurch etwas fester wird, einfach noch einen kleinen Schluck Wasser hinzufügen.

💡 Tipp: Rote-Bete-Pulver färbt intensiv – auch Hände, Kleidung und Hochstuhl!

Die pinke Variante ist besonders schön, wenn Kinder gerade anfangen, Essen über Farben wiederzuerkennen: Heute gibt es einfach die „pinken Waffeln“.

Was passt dazu?

Die Waffeln können pur angeboten oder beispielsweise kombiniert werden mit:

  • Naturjoghurt oder ungesüßtem pflanzlichem Joghurt
  • zerdrückten Beeren
  • Nussmus, sofern Nüsse bereits sicher eingeführt wurden
  • etwas Obstmus
  • weichem Obst als Beilage

So lässt sich aus den Waffeln unkompliziert ein abwechslungsreiches Frühstück oder eine kleine Zwischenmahlzeit machen.

Aufbewahren & Einfrieren

Die fertigen Waffeln kannst du nach dem Auskühlen für etwa 1–2 Tage gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Sie lassen sich außerdem prima einfrieren. Am besten die Waffeln einzeln oder durch Backpapier getrennt einfrieren und bei Bedarf portionsweise entnehmen. Anschließend vollständig auftauen und bei Bedarf kurz erwärmen.

Häufige Fragen

Ab wann darf mein Baby diese Waffeln essen?

Die Waffeln können grundsätzlich ab Beikostreife angeboten werden. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Geburtstag, sondern dass dein Baby die notwendigen Voraussetzungen für den Beikoststart erfüllt.

Brauchen Babywaffeln Zucker?

Nein. Bei diesem Rezept sorgen sehr reife Bananen und Apfelmark bereits für Süße. Zugesetzter Zucker ist nicht notwendig.

Kann ich die Babywaffeln ohne Gluten backen?

Ja. Dinkelvollkornmehl kann durch Buchweizenmehl ersetzt werden. Bei einer medizinisch notwendigen glutenfreien Ernährung sollten alle Zutaten und die Zubereitungsumgebung entsprechend glutenfrei sein.

Kann ich die Waffeln einfrieren?

Ja. Die Waffeln eignen sich sehr gut zum portionsweisen Einfrieren und sind deshalb auch praktisch für die Vorbereitung von Beikost.

Kann mein Baby die Waffeln ohne Zähne essen?

Babys benötigen für viele weiche Lebensmittel keine Zähne. Wichtig ist vor allem, dass die Waffeln weich genug sind und sich leicht mit Druck zwischen den Fingern zerdrücken lassen.